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Frische Tomaten aus dem eigenen Garten? Das Gewächshaus macht es möglich

In Ihrem Hochbeet mag regionales Gemüse gedeihen, doch für viele mediterrane Pflanzen ist das alpine Klima der Schweiz weniger gut geeignet. Mit einem Gewächshaus müssen Sie nicht auf Ihre eigenen Tomaten verzichten!


Immer mehr Menschen entdecken die uralten Freuden des eigenen Gemüse- und Obstanbaus wieder für sich. Schliesslich können Sie nur hier sicher sein, dass Ihre Rüebli und Radiesli wirklich zu 100 Prozent bio sind. Steht Ihnen ein grosser Garten zur Verfügung, können Sie nach Herzenslust Gemüsebeete anlegen und Ihr Lieblingsgemüse anpflanzen. Selbst in einem kleinen Garten oder auf dem Stadtbalkon ist noch Platz für das ein oder andere Hochbeet oder einen Pflanzkasten. Schwieriger wird es jedoch, wenn Ihre Vorlieben eher mediterran geprägt sind, denn kälteempfindliche sonnenliebende Pflanzen wie Tomaten und Paprikaschoten kommen mit dem Schweizer Klima nicht so gut klar. Die Lösung ist einfach: Stellen Sie ein Gewächshaus auf, in dem empfindliche Gemüsesorten gut vor Wind und Kälte geschützt gedeihen.

Verschiedene Gewächshäuser für jeden Bedarf

Die kleinsten Gewächshäuser lassen sich sogar auf einem Balkon oder im Hinterhof aufstellen. Dabei handelt es sich meist um zeltartige Konstruktionen, unter deren schützender Folie mehrere Pflanzen Platz finden. Sehr praktisch und schonend für den Rücken sind einzelne überdachte Hochbeete. Auch sie bieten ausreichend Platz für mehrere Gewächse. Ein grosser Vorteil dieser Gewächshäuser ist die Möglichkeit, das schützende Glasdach an warmen sonnigen Tagen komplett zu öffnen. Ein solches kleines Gewächshaus ist vor allem dann empfehlenswert, wenn Sie lediglich einige wenige Pflanzen wie etwa Tomatenstöcke besitzen oder wenn Sie Pflanzen im Frühjahr zum späteren Aussiedeln ins Beet anzüchten möchten.

Haben Sie grössere gärtnerische Ambitionen, darf das Gewächshaus gerne entsprechende Masse mitbringen. Eine relativ simple Konstruktion ist das Foliengewächshaus: Sie bauen es ähnlich wie ein Zelt mit einem Stecksystem aus pulverbeschichtetem Stahl auf. Über dieses Gerüst ziehen Sie dann die robuste Folie aus PE-Stoff. Die Tür ist eine aufrollbare Stoffbahn. Bei manchen Modellen ist sogar ein Pflanzregal im Lieferumfang enthalten, damit Sie mehrere Blumentöpfe oder -kästen übereinanderstellen können.

Sind Sie bereit, für Ihr Gewächshaus tief in die Tasche zu greifen, wählen Sie ein professionelles Modell mit einer rundum verglasten Stahlkonstruktion. Diese Variante widersteht auch einem kräftigen Sturm und den langen Wintermonaten mit Schnee und Eis mühelos. Zudem sieht ein solches Treibhaus im eigenen Garten ausgesprochen hochwertig und attraktiv aus.

Was ist bei einem Gewächshaus zu beachten?

Kaufen Sie ein möglichst grosses Gewächshaus, in dem Sie aufrecht stehen und gehen können. Je freier Sie sich bewegen können, umso mehr Freude werden Sie an der Arbeit mit Ihren Pflanzen haben. Denken Sie auch daran, dass bestimmte Pflanzen wie Tomaten relativ viel Platz benötigen, wenn sie in die Höhe wachsen.

Stellen Sie Ihr neues Gewächshaus nicht einfach auf den Rasen, sondern legen Sie ein Fundament an. Damit verhindern Sie, dass winterlicher Bodenfrost in das Treibhaus eindringt. Angenehmer Nebeneffekt: Sie halten ungebetene Gäste wie Mäuse und Ratten fern, die sich sonst durch den Erdboden ins Innere buddeln und an Ihren Pflanzen gütlich tun.

Der ideale Standort ist halbschattig. Einerseits möchten Sie Ihre zarten Pflänzchen mit viel Sonne verwöhnen, damit sie gut gedeihen, andererseits kann intensive Sonnenbestrahlung im Sommer schon zu viel des Guten sein. Stellen Sie das Gewächshaus zum Beispiel so auf, dass es tagsüber viel Sonne, aber am späteren Nachmittag Schatten durch einen in der Nähe stehenden Baum erhält. Vermeiden Sie die Nordseite Ihres Grundstücks, die kaum direktes Sonnenlicht abbekommt.

Möchten Sie das Treibhaus ganzjährig nutzen, sollte es nicht zu weit weg von Ihrem Haus stehen. Schliesslich müssen Sie auch bei Schnee und Kälte hinaus, um Ihre Pflanzen zu pflegen. Steht es direkt am Haus, können Sie möglicherweise sogar die Wärme der Heizung mitnutzen. Stellen Sie ansonsten einen kleinen Ofen hinein, damit die Temperaturen konstant bei über vier bis fünf Grad liegen.

Wie gestalte ich das Gewächshaus am besten?

Es mag reizvoll sein, das Gewächshaus von aussen hinter Blumenkübeln und Sträuchern zu verstecken, doch damit verhindern Sie, dass ausreichend Licht an die Pflanzen dringt. Möchten Sie dem Häuschen eine attraktivere Note geben, pflanzen Sie an den Aussenseiten niedrigwachsende bunte Blumen an.

Sie können den Arbeitsbereich in Ihrem Garten auch mit einemSichtschutzvom wohnlichen Bereich der Terrasse und dem Zierrasen trennen. Verbergen Sie das Gewächshaus, den Geräteschuppen für Ihre Gartengeräte und den Komposter einfach hinter einem hohen Holzzaun oder einem wetterfesten Paravent. Noch schöner sieht ein Spalier aus, an dem sich Kletterrosen oder Clematis emporranken.

Nutzen Sie den Platz im Inneren des Gewächses mit kleinen Tischen und Regalen optimal aus. In die Regale stellen Sie kleine Pflanzen wie Küchenkräuter übereinander. Pflegeintensive Pflanzen stellen Sie auf Tische, damit Sie sich nicht ständig bücken müssen. Auf einer Seite reihen Sie die Kübel mit hochwachsenden Stauden wie Tomaten, Paprika und Gurken aneinander. Ist noch ausreichend Platz im Gewächshaus, können Sie eine Aufbewahrungsbox für Dinge wie Blumenerde, Dünger und die wichtigsten Gartenwerkzeuge hineinstellen, damit Sie sie stets griffbereit haben.

Ein Tipp: Stecken Sie im Garten zunächst mit Pflöcken und Seil die Fläche ab, auf der Ihr Treibhaus stehen soll. Sind Sie zufrieden mit der Lage und wissen, welche Grösse für Ihr Vorhaben ideal ist, wählen Sie online ein Gewächshaus in genau den richtigen Massen aus, das ganz Ihren Vorstellungen entspricht. Schon bald können Sie sich auf den ersten Tomatensalat aus eigener Zucht freuen.

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