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Terrassenboden: das passende Gewand für Ihr Outdoor-Paradies

Holz, Kunststoff, WPC oder Kunstrasen für das Herzstück Ihres Gartens? Die Wahl des richtigen Bodenbelags für Ihre Terrasse ist abhängig von der Lage, der Art der Nutzung und Ihren individuellen optischen Wünschen.


Terrassenböden sind ein entscheidendes Gestaltungselement, um ein einzigartiges Ambiente unter freiem Himmel zu schaffen. Lieben Sie eine moderne Optik oder eher einen mediterranen Look? Toben Kinder auf dem Untergrund herum? Grillen Sie gerne mit Freunden und der Familie? Ist die Fläche vor Witterungseinflüssen geschützt? Es gibt vieles zu bedenken, bevor Sie eine endgültige Entscheidung für Ihren Lieblingsboden treffen. Der nachfolgende kleine Ratgeber gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Fakten rund um das – im wahrsten Sinne des Wortes – vielschichtige Thema Terrassenboden.

Terrassenboden: Was ist besser? Holz oder Kunststoff?

Terrassendielen aus Holz verleihen Ihrem Aussenbereich eine warme, wohnliche und hochwertige Optik. Bevorzugen Sie auch bei Ihrer Gartendekoration Holz, ergibt das Naturmaterial ein stimmiges Gesamtbild. Die Vorteile von Holz bestehen darin, dass es temperaturbeständig ist, sich bei langer Sonneneinstrahlung nur wenig aufheizt und deshalb auch im Hochsommer barfuss betreten werden kann. Für südlich ausgerichtete Terrassen und Balkone ist Holz daher besonders geeignet. Keine Sorge: Wenn Ihnen der Aufwand zu gross ist, müssen Sie die Dielen nicht aufwendig als einzelne längliche Bretter verlegen, verschrauben und vorher eine Unterkonstruktion bauen. Bei Holzbelägen haben Sie zusätzlich die Wahl zwischen Holzbrettern in quadratisch verbundener Fliesenform, beispielsweise aus Eukalyptus und Holzklickfliesen. Diese bestehen aus Holzlatten, die auf ein Klicksystem aus Kunststoff aufgebracht sind. Beide Fliesenarten lassen sich schnell und problemlos verlegen.

Ist Ihr Outdoor-Areal nach Norden oder zur Wetterseite hin ausgerichtet und somit eher der Feuchtigkeit ausgesetzt? Dennoch möchten Sie auf ein Holzambiente nicht verzichten, weil es beispielsweise Ihre Gartenmöbel am besten zur Geltung bringt? Entscheiden Sie sich für diesen Kunststoffboden in Holzoptik: die sogenannten WPC-Fliesen. Die englische Abkürzung WPC steht für den Begriff „Wood Polymer Composites“, ins Deutsche übersetzt: Holz-Polymer-Werkstoff. Das Verbundmaterial besteht zu 60 Prozent aus Holz und zu 40 Prozent aus verschiedenen Kunststoffen. WPC punktetmit seiner Pflegeleichtigkeit und ist rutschfest. Darüber hinaus verfügt es über einen UV-Schutz, der Sonnenverfärbungen verhindert.

Kunstrasen: die grüne Alternative für Terrasse und Balkon

Sie besitzen keinen Garten, möchten sich aber trotzdem an einer Grünfläche erfreuen? Dann ist Kunstrasen als dekorativer Bodenbelag eventuell eine Option. Sie können ihn auf allen glatten Flächen verlegen, ob quadratisch, rund oder geschwungen. Aufgrund eingebauter Drainagen entsteht bei Regen, Frost und Schnee keine Staunässe.

Das schnelle und einfache Verlegen des künstlichen Grüns

Haben Sie sich für Ihre favorisierten Rasenrollen entschieden, ist das Auslegen ein Kinderspiel. Sie benötigen dafür lediglich ein Teppichmesser und Kunstrasenkleber:

  • Der Untergrund sollte trocken und frei von Blumentöpfen & Co. sein.
  • Sie rollen den Rasen in einzelnen Bahnen von einem bis zum anderen Ende der Fläche aus und schneiden den überstehenden Rest mit einem Cutter ab.
  • Achten Sie darauf, dass die Bahnen bündig und fest aneinanderliegen und keine Freiräume entstehen. Die Nähte könnten sich im Laufe der Zeit wellen und zu Stolperfallen werden.
  • Ist das Material komplett verlegt, verkleben Sie mit dem Kunstrasenkleber die Kanten der Bahnen.
  • Abschliessend befestigen Sie mithilfe von mitgelieferten, speziellen Ankern den Rasen am Boden, damit später bei der Nutzung nichts verrutscht.
  • Nach ca. einer Stunde ist der Kleber getrocknet und Sie können den Boden mit Möbeln und Pflanzen bestücken.

Dieser Terrassenboden benötigt wenig Pflege. Je nach Bedarf saugen Sie ihn mit einem Staubsauger ab. Laub fegen Sie mit einem Besen weg. Grobe Verschmutzungen entfernen Sie mit einer Bürste und lauwarmem Wasser.

Wie finde ich den richtigen Bodenbelag speziell für meinen Aussenbereich?

Neben Ihrem persönlichen Geschmack spielen Ihre individuellen Lebensumstände bei der Wahl Ihres neuen Terrassenbodens eine Rolle. Nachfolgend finden Sie einige Antworten auf gängige Fragen:

  • Welches Material ist für meine spielenden Kinder gut geeignet? Kunstrasen bietet weiche Laufeigenschaften, auch wenn die Kleinen ohne Schuhe herumtoben. WPC-Fliesen sind splitterfrei und somit kindersicher, können bei starker Sonneneinstrahlung aber heiss werden. Holzdielen hingegen werden nicht warm und sind daher bei guter Pflege ebenfalls kindgerecht.
  • Kann ich ein Planschbecken auf einen der Terrassenböden stellen? Prinzipiell ist das bei allen Böden möglich. WPC gibt nassen Füssen einen extrem guten Halt beim Aussteigen und ist daher auch als Poolumrandung beliebt.
  • Welchen Boden nutze ich für einen Grillplatz? Künstlicher Rasen und Kunststoff-Holz-Fliesen sind sehr pflegeleicht, aber auf einen ausreichend imprägnierten Holzboden können Sie einen Grill ebenso stellen.
  • Kann ich den Terrassenboden aus Holz und Kunststoff selbst verlegen? Ja, Sie benötigen lediglich einen ebenen Untergrund. Die Klick- und Stecksysteme bestechen durch ihre einfache Handhabung. Nützliches Zubehör wie Eckleisten, Kantenleisten und Montagewerkzeug unterstützen Sie dabei.
  • Wie berechne ich die Materialmenge? Damit Sie ausreichend Terrassenboden online bestellen, messen Sie die Fläche vorher sorgfältig aus. Danach multiplizieren Sie die Länge mit der Breite und addieren 10 Prozent Verschnitt hinzu.
  • Welche Holzarten eignen sich als Balkon- oder Terrassenboden? Douglasie bringt einen hohen Gehalt an Harz mit und ist daher witterungsbeständig, widerstandsfähig und barfussfreundlich. Esche steht für Formstabilität und Haltbarkeit und ist resistent gegen Schimmelbefall. Bambus gilt als nachhaltige Holzart, da es schnell wächst. Darüber hinaus ist es langlebig und kann ohne Abstände verlegt werden. In Eukalyptus-Holz sind viele Harze und Öle vorhanden, die es widerstandskräftig gegen Schädlingsbefall und witterungsbeständig machen.

TIPP: Es muss nicht immer nur eine Bodenart sein, die Ihren Outdoor-Bereich verschönert. Bei einer grossen Fläche, die Sie nach Nutzungszwecken aufteilen möchten, kann ein Mix aus verschiedenen Belägen optisch sehr reizvoll sein.

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