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Matratzen kaufen: Finden Sie eine Schlafunterlage für angenehme Träume

Hat Ihre Matratze die besten Zeiten hinter sich? Selbst die hochwertigste Schlafunterlage lässt im Laufe der Jahre nach – gönnen Sie sich deshalb mindestens alle zehn Jahre eine neue! Falls Sie bisher keine neue Matratze kaufen wollten, weil Sie die Auswahl verwirrend fanden, kommt hier Abhilfe: Erfahren Sie Wissenswertes über Schaum- und Federkernmatratzen und welche Ausführung zu Ihnen passt.

Wesentliche Unterschiede zwischen Schaum- und Federkernmatratzen

Wenn Sie eine Matratze kaufen möchten, erleichtert Ihnen ein schrittweises Vorgehen die Auswahl. Die Anzahl der infrage kommenden Modelle lässt sich schnell verkleinern, da sich Schaummatratzen und Federkernmatratzen in einigen wesentlichen Eigenschaften unterscheiden. Je nachdem, welcher „Schlaftyp“ Sie sind, wird Ihnen eine Variante eher zusagen:

  • Federkernmatratzen besitzen im Inneren flächig angeordnete Stahlfedern, die für Elastizität sorgen. Der Raum dazwischen – der grösste Teil der Matratze – ist leer. Entsprechend gut kann die Luft durch die Matratze zirkulieren. Bewegungen im Schlaf verstärken diesen Effekt. Dies sorgt für eine ausgesprochen gute Belüftung von unten und ein allgemein kühleres Schlafgefühl. Aus diesem Grund sind Federkernmatratzen eine gute Wahl für alle, die es im Bett gerne nicht so warm haben oder im Schlaf schwitzen.
  • Heutige Schaummatratzen sind ebenfalls atmungsaktiv, allerdings zirkuliertdie Luft hier nicht frei wie in einer Federkernmatratze. Entsprechend isolieren diese Matratzen besser, es wird schneller kuschelig warm im Bett. Für verfrorene Naturen oder Menschen, die bevorzugt in einem sehr kühlen Raum schlafen, ist das eine Wohltat.

Das Schlafgefühl lässt sich darüber hinaus durch die Bettwäsche feinjustieren und so für Sommer und Winter variieren. Haben Sie es gerne kühler, greifen Sie zu Satinbettwäsche oder Renforcé-Bettwäsche. Einen hohen Kuschelfaktor im Winter garantiert warme, flauschige Biberbettwäsche.

Von Kaltschaum bis Viscoschaum: Schaumstoffmatratzen im Überblick

Schaumstoffe gibt es in unzähligen Varianten. Bei Matratzen kommen vor allem Kaltschaum, Komfortschaum und Viscoschaum zum Einsatz.

  • Kaltschaummatratzen bestehen aus kalt aufgeschäumtem Polyurethan – daher der Name. Das Material zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Punktelastizität aus. Darüber hinaus besitzt es eine hohe Stauchhärte und kehrt umgehend in die Ausgangsposition zurück. Der Komfort und die Lebensdauer hängen bei diesem Material direkt vom Raumgewicht ab. Guten Komfort für jeden Tag bieten Matratzen ab einem Raumgewicht von 35 Kilogramm pro Kubikmeter. Spitzenmodelle weisen ein Raumgewicht von über 50 oder mehr Kilogramm pro Kubikmeter auf. Kaltschaummatratzen gehören heute zu den meistverkauften Matratzen in der Schweiz.
  • Komfortschaum ähnelt Kaltschaum, sogar der Grundstoff ist derselbe. Allerdings unterscheidet er sich im Herstellungsprozess, der Hitze benötigt. Komfortschaummatratzen sind preisgünstiger als Kaltschaummatratzen, jedoch ist auch das Raumgewicht im Durchschnitt geringer: Die besten Matratzen aus Komfortschaum erreichen ungefähr das Niveau einer mittelpreisigen Kaltschaummatratze.
  • Viscoschaumwird unter dem EinflussderKörperwärme weicher und gibtmühelosnach. Nach kurzer Zeit entsteht so ein Abdruck der Körperkontur auf der Liegefläche, ähnlich wie bei einem Fussbett. Viscoschaum wirkt druckentlastend und ist extrem komfortabel. Allerdings braucht dieses Hightech-Material aus der Raumfahrt einige Zeit, um sich anzupassen, wenn Sie Ihre Lage im Schlaf ändern. Bei Viscoschaummatratzen besteht in der Regel nur die Liegefläche aus diesem Material, den Kern bildet meist Kaltschaum.

Wichtig bei hochwertigen Schaummatratzen mit hohem Raumgewicht: Es empfiehlt sich, gleich zusammen mit der Matratze einen geeigneten Lattenrost zu kaufen, der mit vielen, eng stehenden Leisten versehen ist. Diese verhindern, dass sich die Schaummatratze zwischen den Leisten durchdrückt.

Federkernmatratzen im Detail: Bonellfederkern oder Taschenfederkern?

Federkernmatratzen sind ebenfalls in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich:

  • Bei Bonellfederkernmatratzen sind die einzelnen Federn mit stabilisierenden Drähten verbunden. Diese Konstruktion ist robust, jedoch können sich die einzelnen Federn nicht unabhängig voneinander bewegen. Aus diesem Grund sind Bonellfederkernmatratzen flächenelastisch – bei Druck gibt jeweils eine grössere Fläche nach. Siekommeneher bei gelegentlicher Nutzung in Betracht, zum Beispiel für Gästebetten.
  • Bei Taschenfederkernmatratzen steckt jede einzelne Feder in einer kleinen, zylinderförmigen Stofftasche, die oben und unten vernäht ist. Alle Federn bewegen sich einzeln, die Matratze reagiert punktelastisch und unterstützt den Körper exakt dort, wo es notwendig ist. Darüber hinaus schwingt eine moderne Taschenfederkernmatratze kaum nach. Wenn Sie eine Federkernmatratze mit hohem Komfort für jeden Tag suchen, ist ein Modell mit TaschenfederkerndieoptimaleWahl.

Nützliche Ausstattungen: Zoneneinteilung und abnehmbare Bezüge

Fast schon zum Standard bei modernen Matratzen gehört eine Einteilung in verschiedene Liegezonen – meistens sieben an der Zahl. Der Vorteil: Matratzen mit Zoneneinteilung sind dort, wo der Körper stärker einsinken soll, weicher als an den anderen Stellen. Dieser Aufbau unterstützt eine entspannte Schlafposition mit gerader Wirbelsäule. Übrigens: Aufgrund einer immer ungeraden Anzahl an symmetrisch angeordneten Liegezonen (3, 7 oder 9) lässt sich die Matratze problemlos um 180 Grad drehen. Dies empfiehlt sich sogar von Zeit zu Zeit, um die Lebensdauer der Matratze zu erhöhen.

Sie haben eine Hausstauballergie und möchten eine passende Matratze kaufen? Früher wurden Allergikern ausschliesslich Schaumstoffmatratzen empfohlen. Inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Bezug bei der Hygiene einer Matratze die wichtigste Rolle spielt. Der Bezugsollte bei einer Allergikermatratzegrundsätzlichabnehmbar und waschbar sein. Ähnliches gilt für die Duvets und Kissen: Ob Sie als Allergiker zu einer Faserbettdecke oder zu einer waschbaren Daunenbettdecke greifen, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Von hart bis weich: Welchen Härtegrad sollte meine Matratze aufweisen?

Alle renommierten Matratzenhersteller fertigen Matratzen in unterschiedlichen Härtegraden. Wenn Sie eine Matratze kaufen, ist für den Härtegrad in erster Linie Ihr Körpergewicht entscheidend. Eine Faustregel: Für durchschnittlich schwere Personen mit einem Gewicht von bis zu 80 Kilogramm empfiehlt sich der Härtegrad H2. Für sehr leichte Personen kommt Härtegrad 1 infrage, bei schwereren Menschen H3 oder H4. Allerdings sind die Härtegrade nicht genormt und unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller.

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