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Der perfekte Schrank lässt Mode und Homewear verschwinden

Kennen Sie das? Am Morgen muss es eigentlich immer schnell gehen. Sie brauchen die richtige Hose, das perfekte Oberteil und eine bequeme Jacke. Wenn der Trubel des Alltags mal wieder den Morgen begleitet, ist ein gut aufgeräumter Schrank Gold wert. In Ihrem Schrank verstauen Sie Mode, Heimtextilien und andere Kleinigkeiten zuverlässig und gut sortiert.

In jedem Zimmer lebt ein Schrank

Es gibt wohl kein Zuhause, das ohne Schrank auskommt. Nicht nur im Kleiderschrank, sondern auch im Flur, Keller oder in Hauswirtschaftsräumen erweisen sich Schränke als treue Alltagshelfer und Ordnungswunder. Sie bieten durch Fächer, Schubladen, Regalböden und Hängeabteile allerhand Stauraum, den Sie individuell nutzen können. Um für jeden Raum und jeden Bedarf den passenden Schrank zu bieten, haben sich verschiedene Modelle etabliert: angefangen vom Kleiderschrank als Klassiker über den Garderobenschrank bis hin zum Mehrzweckschrank.

Finden Sie den richtigen Platz: Wie weit sollte der Schrank von der Wand entfernt sein?

Sicherlich haben auch Sie schon einmal den guten Rat erhalten, dass Sie einen Schrank nicht direkt an die Aussenwand stellen sollten. Grund ist die damit verbundene Schimmelgefahr. Steht der Schrank direkt an der Wand, kann die Luft nicht richtig zirkulieren. Es bildet sich rasch Feuchtigkeit und daraus resultierend schliesslich Schimmel. Doch Sie können aufatmen: Sie müssen nicht vollständig auf den Platz an der Aussenwand verzichten. Achten Sie allerdings unbedingt darauf, dass der Kleiderschrank oder beispielsweise auch der Büroschrank, etwa fünf bis sechs Zentimeter von der Wand entfernt steht. Dieser Platz reicht aus, damit die Luft dahinter ordentlich zirkulieren kann und sich weder die kalte Luft von aussen noch die warme Heizungsluft stauen können.

Achten Sie bei der Aufstellung Ihres Schranks darauf, dass dieser von vorn uneingeschränkt zugänglich ist. Messen Sie hierfür den Platz, den Sie im Raum haben. Bedenken Sie, dass Schränke mit Drehtüren nach vorn mehr Platz brauchen als ein Modell mit Schwebetüren. In einem kleinen Schlafzimmer greifen Sie am besten auf ein Schwebe- oder Schiebetürenmodell zurück. Die Türen werden hier beim Öffnen seitlich ineinander geschoben, sodass Sie nach vorn keinen zusätzlichen Platz brauchen.

Möchten Sie Ihren Kleiderschrank nicht an eine Aussen-, sondern an eine Innenwand stellen, können Sie natürlich weiter an die Wand herangehen.

Schränklein, Schränklein öffne dich: Welche Türsysteme gibt es und wie stellen Sie diese ein?

Haben Sie bislang geglaubt, dass es zwischen den Schränken abgesehen vom Design nicht viele Unterschiede gibt, müssen wir Sie enttäuschen. Ein Merkmal, mit dem sich verschiedene Schränke unterscheiden lassen, sind die verarbeiteten Türsysteme. Unabhängig davon ob Ihr Schrank weiss oder braun ist, kommen für ihn vier bewährte Türsysteme infrage:

  • Die Drehtür ist und bleibt der Klassiker. Sie findet sich beim Kleiderschrank, aber auch beim Mehrzweckschrank im Keller. Typisch sind die nach vorn öffnenden Türen, die mit Scharnieren und Türbändern versehen sind. Nachteil dieser Türvariante ist der Platzbedarf, denn neben der Schranktiefe spielt hier die Türbreite eine Rolle.
  • Für kleine Räume empfehlen sich Schränke mit Schiebetüren. Die Türen schieben sich beim Öffnen zur Seite, wobei das System modellabhängig nach links oder rechts laufen kann. Der klassische Schiebetürenschrank besitzt oben und unten eine Schiene.
  • Der Schwebetürenschrank ist die Weiterentwicklung des Schiebetürenschranks. Hier läuft die Tür in einer Nut an der oberen Seite des Schranks und wird nach links oder rechts bewegt. Vorteil ist die Leichtigkeit dieses Systems. Die Türen lassen sich ohne jeden Kraftaufwand öffnen und schliessen.
  • Eher selten sind Schränke mit Falttüren. Die Türen werden hier beim Öffnen gefaltet und beim Schliessen wieder auseinandergezogen. Am einfachsten lässt sich die Bauweise der Falttüren mit einer Ziehharmonika vergleichen.

Um die Schranktüren richtig einzustellen, müssen Sie kein Profi sein. Ein wenig Geduld sollten Sie aber durchaus im Werkzeuggürtel haben. Zur Einstellung der Drehtüren brauchen Sie einen Schraubendreher. Schauen Sie sich das typische Scharnier einer Drehtür, das übrigens auch als Topfscharnier bekannt ist, einmal genauer an, fallen zwei Schrauben auf. Um die Türen in der Höhe anzupassen, müssen Sie die beiden Schrauben lösen. Nun können Sie die Tür anheben oder leicht absenken. Zum Fixieren der richtigen Position festigen Sie die Schrauben einfach wieder.

Um den Andruck der Türen zu verstellen, lösen Sie die innere Schraube. Sobald diese locker ist, können Sie in der Tiefe die Tür an Ihren Schrank anpassen. Auch hier fixieren Sie die ideale Position wieder durch das Festdrehen der Schraube. Hier kann es durchaus sein, dass Sie nachjustieren müssen.

Horizontal müssen Sie die Drehtüren eigentlich nur dann einstellen, wenn zwischen den beiden Türen ein zu grosser Spalt vorhanden ist. In diesem Fall drehen Sie an der äusseren Schraube mit dem Schraubendreher. Dadurch bewegt sich die Tür langsam nach vorn oder hinten. Schrauben Sie zum Feststellen der Position die Tür fest.

Während für den Schrank meistens Holz verwendet wird, wird für die Türen auch gern auf Sicherheitsglas zurückgegriffen, um dem Design eine gewisse Leichtigkeit zu vermitteln. Der Büroschrank ist hier besonders prädestiniert.

Eine Frage des Masses: Wie tief sollte der perfekte Schrank sein?

Grundsätzlich ist es für Schränke günstig, wenn sie möglichst viel Stauraum und Platz bieten. Entscheidend ist aber immer das Platzangebot, das Sie für dieses Möbel haben. Neben der Breite und Höhe nimmt die Tiefe eines Schranks einen besonderen Stellenwert ein. Die Tiefe entscheidet unter anderem darüber, wie komfortabel Sie Kleidung darin aufbewahren können. Wichtig ist, dass ein Kleiderschrank eine Mindesttiefe hat, aber auch nicht zu tief ist. Sie sollten in jedes Fach einen Stapel Kleidung legen können. Sehr tiefe Möbel verleiten dazu, zwei Stapel hintereinanderzulegen. Der Nachteil ist dann aber, dass Sie an den hinteren Stapel nicht mehr gut herankommen.

Als Faustregel hat sich durchgesetzt: Ein Kleiderschrank sollte mindestens 55 cm tief sein. Bei einem Schwebetürenschrank reicht das nicht aus. Die Schwebetüren befinden sich in Laufschienen. Für diese müssen Sie gut 10 cm Platz dazu rechnen. Das heisst: Ein Schwebetürenschrank braucht eine Tiefe von 65 cm, damit Sie diesen komfortabel nutzen können.

Die Tiefe wird allerdings davon beeinflusst, was Sie im Schrank verstauen möchten. In einem Wirtschaftsschrank, in dem Sie den Staubsauger abstellen können, brauchen Sie eine grössere Tiefe als in einem Garderobenschrank, in dem die Schuhe aufbewahrt werden. Möchten Sie den Schrank in einem schmalen Raum abstellen, in dem Sie nur wenig Platz, aber eine üppige Raumhöhe haben, sollten Sie sich für einen hohen Schrank entscheiden, um den Platz nach oben hin auszunutzen.

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